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Impfung Hund Arnsberg

Impfungen leisten einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung und Beseitigung teilweise lebensbedrohlicher Krankheiten beim Hund. In der Arnsberger Tierarztpraxis vet4balance werden Impfungen in ein ganzheitliches Behandlungskonzept eingebettet, bei dem das Wohlbefinden des Tieres stets im Mittelpunkt steht.

Impfung eines Hundes in der Tierarztpraxis vet4balance in Arnsberg

Impfungen wirken wie ein Schutzschild gegen gefährliche Infektionen. Sie schützen nicht nur den einzelnen Hund, sondern verringern auch die Ansteckungsgefahr für andere Haustiere. Sinnvolle Schutz- und Auffrischungsimpfungen sind entscheidend, um Hunde wirksam vor potenziell tödlichen Krankheiten zu bewahren.

In der Arnsberger Tierarztpraxis vet4balance steht das Wohlbefinden Ihrer Tiere im Mittelpunkt. Tierärztin und Tierheilpraktikerin Kristin Kloppsteck verbindet klassische Veterinärmedizin mit einem ganzheitlichen Ansatz, bei dem die individuellen Bedürfnisse jedes Hundes berücksichtigt werden. Bei Impfungen erfolgt eine sorgfältige Abwägung, welche Schutzimpfungen in den jeweiligen Lebensabschnitten sinnvoll und notwendig sind. Geimpft werden ausschließlich klinisch gesunde Hunde, um das Risiko unerwünschter Impfreaktionen zu minimieren. Soweit verfügbar, kommen gezielt Einzelimpfstoffe zum Einsatz, um die Belastung für den Organismus des Hundes so gering wie möglich zu halten. Unser Ziel in Arnsberg ist ein verlässlicher Schutz vor gefährlichen Infektionskrankheiten bei gleichzeitig verantwortungsvollem und maßvollem Vorgehen.

Wir arbeiten bei Impfungen ausschließlich mit Terminvergabe. Dadurch vermeiden wir volle Wartezimmer und können uns für jedes Tier ausreichend Zeit nehmen. So können wir individuell auf die Bedürfnisse der Patienten eingehen und eine ruhige, stressfreie Atmosphäre schaffen.

Hier sind unsere Kontaktdaten.

Dies sind die Telefonzeiten unserer Rezeption.

  • Dienstag bis Donnerstag 9:00–17:00
  • Freitag 9:00–13:00
  • Termine nach Vereinbarung

Unsere Hunde-Impfungen in Arnsberg

In unserer Tierarztpraxis vet4balance in Arnsberg führen wir Impfungen durch, die Hunde zuverlässig vor schweren Infektionskrankheiten schützen. Dabei steht immer die ganzheitliche Gesundheit des Tieres im Mittelpunkt, sodass jede Impfung individuell abgestimmt wird.

Damit Hunde langfristig gesund bleiben, unterstützen wir in unserer Praxis ihr Immunsystem gezielt durch Impfungen. Die enthaltenen abgeschwächten oder abgetöteten Erregerbestandteile mit Antigenen täuschen eine Infektion vor, ohne dass der Hund erkrankt. Das Immunsystem reagiert darauf mit der Bildung von Antikörpern und Gedächtniszellen. Diese speichern Informationen über den Erreger und ermöglichen so eine schnelle und wirksame Immunreaktion bei einem späteren Kontakt mit dem Erreger.

In unserer Arnsberger Tierarztpraxis vet4balance kommen sowohl Tot- als auch Lebendimpfstoffe zum Einsatz. Totimpfstoffe enthalten abgetötete Erreger, verursachen in der Regel weniger Nebenwirkungen, erfordern jedoch häufigere Auffrischungen. Lebendimpfstoffe enthalten dagegen abgeschwächte, aber noch aktive Erreger. Diese lösen keine Krankheit aus, regen das Immunsystem jedoch besonders effektiv an, um Antikörper zu bilden.

Impfung für Welpen

In der Tierarztpraxis vet4balance in Arnsberg schützt unsere Grundimmunisierung Welpen vor lebensbedrohlichen Erkrankungen. Die Impfungen werden nach einer umfassenden Beratung individuell auf den Gesundheitszustand und die Lebensumstände Ihres Tieres abgestimmt.

Neugeborene Welpen nehmen über die Muttermilch Antikörper auf und sind in den ersten Lebenswochen geschützt. Dieser sogenannte maternale Schutz ist jedoch zeitlich begrenzt und nimmt kontinuierlich ab. Dadurch steigt in den ersten Lebensmonaten das Infektionsrisiko. Eine frühzeitige Grundimmunisierung bietet den notwendigen Schutz. Die Ständige Impfkommission Veterinärmedizin (StIKo Vet) empfiehlt den Beginn dieser Grundimmunisierung in der 8. Lebenswoche und legt ein Impfschema fest.

  • 8. Lebenswoche: Impfung gegen Parvovirose, Staupe und Leptospirose
  • 12. Lebenswoche: Impfung gegen Parvovirose, Staupe, Leptospirose, Tollwut
  • 16. Lebenswoche: Impfung gegen Parvovirose, Staupe, Tollwut
  • 15. Lebensmonat: Impfung gegen Parvovirose, Staupe, Leptospirose, Tollwut

Bei Hunden zählen die Impfungen gegen Staupe, Parvovirose und Leptospirose zu den sogenannten Core-Impfungen. Das sind Impfungen, die laut Empfehlung der Ständigen Impfkommission Veterinärmedizin jeder Hund erhalten sollte, da sie vor schweren und teilweise tödlich verlaufenden Erkrankungen schützen.

Neben den Core-Impfungen gibt es zusätzliche Non-Core-Impfungen, die nur bei bestimmten Lebensumständen oder einem erhöhten Infektionsrisiko empfohlen werden. Dazu zählen Impfungen gegen Zwingerhusten, Tollwut und HCC (Hepatitis contagiosa canis). Ob eine Impfung sinnvoll ist, hängt beispielsweise von der Haltungsform, der Reisetätigkeit oder dem regionalen Infektionsrisiko ab.

Nach einer Impfung können bei Welpen und bei ausgewachsenen Hunden Nebenwirkungen auftreten, die in den meisten Fällen harmlos und vorübergehend sind. Häufig zeigen sich Müdigkeit, Durchfall oder Erbrechen, die nach kurzer Zeit wieder abklingen. Auch Rötungen oder Schwellungen an der Injektionsstelle gehören zu den typischen Impfreaktionen und verschwinden in der Regel ohne weitere Behandlung. Manchmal kommt es zu allergischen Reaktionen mit Schwellungen im Gesicht und in den Atemwegen, die schnellstmöglich behandelt werden müssen.

3- bis 5-Fach-Impfung für Hunde

Die Bezeichnung 3- bis 5-Fach-Impfung fasst unterschiedliche Kombinationsimpfungen für Hunde zusammen. Fachlich orientiert sich die Einteilung an Core- und Non-Core-Impfungen. In unserer Tierarztpraxis vet4balance in Arnsberg beraten wir Sie individuell und sorgen für einen optimalen Schutz Ihres Hundes.

Zu den Core-Impfungen zählen Staupe, Parvovirose und Hepatitis contagiosa canis. In der Praxis kommen unterschiedliche Kombinationen zum Einsatz. Die zweifache Impfung SP umfasst Staupe und Parvovirose. Die dreifache Impfung SHP deckt Staupe, Hepatitis und Parvovirose ab. Ebenfalls zu den Core-Impfungen zählt die Kombination SPL4 aus Staupe, Parvovirose und Leptospirose. Die fünffache Impfung SHPL4 ergänzt die Core-Komponenten um Leptospirose.

Die 3-fach-Impfung erfolgt gemäß den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission Veterinärmedizin im Welpenalter in der 8., 12. und 16. Lebenswoche sowie im 15. Lebensmonat und wird anschließend in der Regel im Abstand von drei Jahren aufgefrischt. Aus immunologischer Sicht gilt dieses Schema als korrekt, jedoch bietet ein Beginn der Grundimmunisierung ab der 10. Lebenswoche Vorteile, da bei jüngeren Welpen häufig noch maternale Antikörper vorhanden sind, die den Impferfolg beeinträchtigen.

Staupe ist eine durch Viren verursachte Infektionskrankheit, die die Atemwege, den Verdauungstrakt und das Nervensystem von Hunden befällt und häufig tödlich verläuft. Eine Ansteckung erfolgt in der Regel durch direkten Kontakt mit infizierten Hunden oder Wildtieren sowie über Speichel und Nasensekret. Die Parvovirose, auch Hundeseuche genannt, ist eine hochansteckende Viruserkrankung, die zu schwerem Durchfall, Erbrechen, Fieber und einer Schwächung des Immunsystems führt. Die Übertragung geschieht vor allem über den Kot infizierter Tiere. Hepatitis contagiosa canis ist eine durch Viren ausgelöste Leberentzündung, die Fieber, Organschäden und Todesfälle verursachen kann. Eine Ansteckung erfolgt über Urin, Speichel und Kot infizierter Hunde.

Non-Core-Impfungen erfolgen nicht routinemäßig, sondern abhängig von Haltung, Nutzung und Umfeld des Hundes. Dazu zählt Parainfluenza, die am Zwingerhustenkomplex beteiligt ist und häufig gemeinsam mit Bordetella eingesetzt wird. Diese Impfungen gelten in bestimmten Situationen wie Hundepensionen, Hundeschulen oder bei Jagdhunden als formale Voraussetzung. Tollwut zählt ebenfalls zu den Non-Core-Impfungen und steht vor allem im Zusammenhang mit gesetzlichen Vorgaben bei Grenzübertritten, weniger mit dem tatsächlichen Infektionsrisiko im Inland.

Die Kombination mehrerer Impfungen in einem Präparat erleichtert die Anwendung, erhöht jedoch das Risiko von Nebenwirkungen. Typische Nebenwirkungen sind lokale Schwellungen und Schmerzen an der Einstichstelle, leichtes Fieber sowie vorübergehende Abgeschlagenheit und schwere allergische Reaktionen.

Tollwutimpfung für Hunde

Die Tierarztpraxis vet4balance in Arnsberg bietet Ihnen eine ausführliche und transparente Beratung zur Tollwutimpfung bei Welpen und erwachsenen Hunden. Zwar gilt Deutschland seit 2008 als tollwutfrei, für Auslandsreisen ist eine gültige Tollwutimpfung jedoch verpflichtend.

Bei der Einreise aus bestimmten Drittländern ist zusätzlich ein Antikörpernachweis erforderlich, der durch eine Blutuntersuchung in einem von der EU zugelassenen Labor bestätigt wird.

Nach der Tollwutimpfung treten bei Hunden gelegentlich Nebenwirkungen auf, die in der Regel mild und vorübergehend sind. Typische Symptome sind Müdigkeit, Schwellungen oder Schmerzempfindlichkeit an der Injektionsstelle. In seltenen Fällen kommt es zu allergischen Reaktionen.

Je nach Impfstoff wird die Tollwutimpfung üblicherweise alle drei Jahre aufgefrischt. Bei bestimmten Präparaten ist jedoch bereits nach einem Jahr eine erste Auffrischung erforderlich. Für Auslandsreisen gelten gesonderte Intervalle und Anforderungen. Unsere Tierarztpraxis vet4balance informiert Hundehalter umfassend über alle relevanten Vorgaben und den individuell passenden Impfplan.

Die Übertragung der Viruserkrankung Tollwut erfolgt durch den Speichel infizierter Tiere, meist über Bisse, Kratzwunden oder das Lecken offener Hautstellen. Hauptüberträger sind Hunde, aber auch Katzen sowie verschiedene Wildtiere, darunter Füchse, Marderhunde und Fledermäuse, können den Erreger übertragen.

Tollwut beim Hund verläuft in drei Phasen. In der ersten Phase treten unspezifische Symptome wie Fieber, Erbrechen, Durchfall oder leichte Wesensänderungen auf, die häufig übersehen werden. In der zweiten Phase zeigen sich Verhaltensstörungen, Aggressivität, Muskelzuckungen, Lähmungen und starkes Speicheln. In der dritten Phase folgen Krämpfe, umfassende Lähmungen, Koma und schließlich der Tod durch Atemstillstand. Die Ansteckungsgefahr in Deutschland ist jedoch extrem gering bis nicht gegeben.

Borreliose-Impfung für Hunde

Borreliose ist eine durch Zecken übertragene Infektionskrankheit. Die Impfung gilt als umstritten und bietet keinen vollständigen Schutz vor allen Borrelienarten. In unserer Praxis vet4balance in Arnsberg bewerten wir das individuelle Infektionsrisiko Ihres Hundes sorgfältig. Ob eine Borreliose-Impfung sinnvoll ist, entscheiden wir stets einzelfallbezogen.

Die Borreliose, auch Lyme-Borreliose genannt, ist eine bakterielle Infektionskrankheit, die durch den Erreger Borrelia burgdorferi verursacht wird. Sie wird durch Zeckenstiche übertragen. Eine direkte Ansteckung von Mensch zu Mensch findet nicht statt. Laut dem RKI schwankt der Anteil von Borrelien in Zecken regional stark und kann bis zu 30 Prozent erreichen.

Borreliose ist weltweit verbreitet. Zecken infizieren sich in der Regel über Wildtiere wie Mäuse oder Rehe und tragen die Erreger in ihrem Darm. Beim Blutsaugen wandern die Bakterien in die Speicheldrüsen und von dort in den Wirt. Dieser Vorgang benötigt mehrere Stunden. Laut dem Fachlabor Laboklin erfolgt die Übertragung der Krankheitserreger in der Regel nach 24 bis 48 Stunden.

Nicht jeder infizierte Hund erkrankt, nur rund fünf Prozent entwickeln klinische Anzeichen. Die Lyme-Borreliose zeigt sich beim Hund durch Fieber, Appetitlosigkeit, Abgeschlagenheit, wiederkehrende Lahmheiten, Gelenkschwellungen und Schmerzen. In schweren Verläufen können zudem Nierenentzündungen, neurologische Störungen oder Hautveränderungen auftreten.

Vor einer Borreliose-Impfung empfiehlt sich grundsätzlich eine serologische Untersuchung, um festzustellen, ob der Hund bereits Kontakt mit Borrelien hatte und Antikörper gebildet hat. Bei einem positiven Befund darf keine Impfung erfolgen, da das Risiko ausgeprägter Nebenwirkungen erhöht ist. Vorrangig ist ein konsequenter Zeckenschutz durch Spot-ons oder andere geeignete Präparate, die einen deutlich wirksameren Beitrag zur Vorbeugung von Borreliose leisten.

Im Gegensatz zu Menschen stehen für Hunde in Deutschland zugelassene Borreliose-Impfstoffe zur Verfügung. Bereits ab einem Alter von zwölf Wochen ist eine Impfung gegen Borreliose möglich. Die Ständige Impfkommission Veterinärmedizin empfiehlt die Impfung für Hunde mit erhöhtem Infektionsrisiko, beispielsweise in Regionen mit hoher Zeckendichte oder vor einem Urlaub in stark belasteten Gebieten.

Die Impfstoffe wirken gegen die drei für Hunde relevanten Borrelienarten Borrelia burgdorferi, Borrelia garinii und Borrelia afzelii und decken rund 90 Prozent der in Deutschland vorkommenden Erreger ab. Dennoch führt die Borreliose-Impfung nicht bei allen Borrelien-Serovaren zu einer Antikörperbildung und bietet gegenüber den enthaltenen Erregern keinen vollständigen Schutz. Ein konsequenter Zeckenschutz ist die deutlich wirksamere Präventionsmaßnahme gegen Borreliose.

Wie bei allen Impfungen sind mögliche Nebenwirkungen zu berücksichtigen und im Rahmen einer fachlichen Nutzen-Risiko-Abwägung sorgfältig zu bewerten. Mögliche Nebenwirkungen sind leichte Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Fieber sowie Schwellungen oder Schmerzempfindlichkeit an der Injektionsstelle. In unserer Praxis in Arnsberg können Sie Ihre Sorgen, Fragen und Ängste offen ansprechen. Gerade bei Unsicherheiten hinsichtlich möglicher Nebenwirkungen ist das offene Gespräch die Grundlage für eine fundierte, individuelle und verantwortungsvolle tierärztliche Beratung.

Leishmaniose-Impfung für Hunde

In unserer Tierarztpraxis vet4balance in Arnsberg beraten wir Sie umfassend zur Leishmaniose-Impfung. Leishmaniose ist eine in Deutschland seltene Infektionskrankheit, die durch Parasiten der Gattung Leishmania verursacht und durch Sandmücken übertragen wird. Leishmaniose zählt zu den sogenannten Mittelmeerkrankheiten und tritt vor allem in den südlichen Regionen Europas auf.

In unserer Praxis in Arnsberg beraten wir fachlich fundiert zur Leishmaniose-Impfung, da das Infektionsrisiko für Hunde in endemischen Urlaubsregionen erhöht ist. Den wirksamsten Schutz bietet die konsequente Abwehr der übertragenden Sandmücken. Eine Impfung stellt eine zusätzliche Präventionsmöglichkeit dar, verhindert jedoch keine Infektion und erfordert daher stets eine sorgfältige individuelle Abwägung.

Häufig kommt es nach der Injektion zu leichten Reaktionen an der Einstichstelle wie einer vorübergehenden Schwellung, Rötung oder Empfindlichkeit. Manche Hunde zeigen in den ersten Tagen eine leichte Müdigkeit, Appetitminderung oder gelegentlich Fieber, Durchfall oder Erbrechen. Schwerwiegende Nebenwirkungen sind sehr selten.

Leishmaniose gehört bei Hunden zu den am häufigsten aus tropischen Regionen nach Deutschland eingeschleppten Krankheiten. Sandmücken der Gattung Phlebotomus sind vor allem im Mittelmeerraum verbreitet. Aufgrund steigender Temperaturen haben sie sich jedoch in den letzten Jahren zunehmend ausgebreitet. Inzwischen sind sie auch im Südwesten Deutschlands präsent, wodurch das Risiko einer Ansteckung auch in Regionen außerhalb der klassischen Reiseländer steigt. Die Leishmaniose stellt somit ein ernstes Gesundheitsrisiko dar, das auch für Hunde in Mitteleuropa zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Die Infektion verläuft oft schleichend. Zwischen Ansteckung und Krankheitsausbruch liegen in der Regel mehrere Jahre. Die ersten Symptome sind Gewichtsverlust, Schwäche, Apathie und geschwollene Lymphknoten. Später treten Fieber, eine Vergrößerung von Leber und Milz, Hautgeschwüre, Ekzeme oder Haarausfall auf.

Ohne Behandlung kann eine Infektion tödlich verlaufen, in einigen Fällen bricht jedoch keine Erkrankung aus. Einige Tiere zeigen keinerlei klinische Symptome, tragen den Erreger jedoch in sich und können so zu dessen weiteren Verbreitung beitragen. Selbst bei frühzeitiger Diagnose lässt sich der Erreger durch Medikamente nicht vollständig eliminieren. Das Ziel der Therapie besteht darin, die Symptome zu kontrollieren und die Lebensqualität des Hundes möglichst lange zu erhalten.

Über uns

Bei vet4balance in Arnsberg wird Impfmedizin modern umgesetzt und in ein ganzheitliches Behandlungskonzept eingebettet. Für jeden Hund werden individuelle Impfpläne erstellt, sofern eine Impfung gewünscht ist.

Der Gesundheitszustand, das Alter, das Lebensumfeld und das konkrete Infektionsrisiko des Hundes sind entscheidend für die Impfentscheidungen. In unserer Tierarztpraxis verbinden wir klassische Schulmedizin mit bewährten alternativen Heilmethoden. Unter der Leitung von Kristin Kloppsteck liegt der Fokus auf ursachenorientierter Diagnostik, individuellen Therapiekonzepten und einer achtsamen Betreuung, die den Hund ganzheitlich betrachtet. Gemeinsam mit den Haltern entwickeln wir in Arnsberg individuelle Impfpläne, die auf die Lebenssituation und die Bedürfnisse des Hundes abgestimmt sind. Ziel ist ein optimaler Schutz vor Infektionskrankheiten bei gleichzeitiger Vermeidung unnötiger Belastungen des Organismus.

Wir impfen ausschließlich gesunde Hunde und prüfen deshalb vor jeder Impfung den allgemeinen Gesundheitszustand Ihres Hundes. Impfungen sind ein Bestandteil der Prophylaxe, stellen jedoch nur einen Teil eines umfassenden Vorsorgekonzepts bei uns in Arnsberg dar. Entscheidend sind regelmäßige, altersangepasste Gesundheitschecks einschließlich sinnvoller Laboruntersuchungen, um Veränderungen frühzeitig zu erkennen und Erkrankungen bei Hunden rechtzeitig zu behandeln.

Wir empfehlen, jedes Tier mindestens einmal jährlich vorzustellen, unabhängig davon, ob eine Impfung geplant ist. Der jährliche Gesundheitscheck dient der nachhaltigen Gesunderhaltung, reduziert langfristig Kosten und beugt Erkrankungen vor. Impfungen erfolgen im Rahmen dieses Termins ausschließlich bei medizinischer Indikation.

Wir sprechen daher bewusst nicht von einem jährlichen Impftermin, sondern von einem individuellen Gesundheitscheck, dessen Umfang sich nach Alter, Gesundheitszustand und Befunden richtet. Der Fokus liegt bei vet4balance in Arnsberg auf einer gründlichen Untersuchung und echter Prävention statt auf einer routinemäßigen Impfung.

Unsere Praxis zeichnet sich durch eine ruhige und wertschätzende Atmosphäre aus, die besonders für Angstpatienten geeignet ist. Übungsbesuche, entspannende Musik in allen Räumen und ausreichend Zeit für jedes Tier fördern Vertrauen und Gelassenheit. Durch die ausschließliche Arbeit mit Terminvergabe vermeiden wir volle Wartezimmer und schaffen Raum für eine individuelle, stressfreie Betreuung.

Was kostet eine Impfung beim Hund?

Eine Impfung beim Hund nach GOT kostet zwischen 60 und 120 Euro zzgl. der Kosten für die verwendeten Impfstoffe. Den größten Kostenanteil macht die Allgemeinuntersuchung aus, die in unserer Praxis stets gründlich erfolgt und bewusst als umfassender Gesundheitscheck angelegt ist.

Die Kosten für den Impfstoff selbst stellen den kleinsten Anteil dar und variieren je nach Impfstoffkombination. Die in der GOT ausgewiesenen Beträge sind Nettopreise. Der endgültige Rechnungsbetrag für Tierhalter ergibt sich als Bruttopreis inklusive Mehrwertsteuer.

Wie oft sollte man Hunde impfen lassen?

Wie oft man einen Hund impfen lassen sollte, ist abhängig von seinem Alter, dem Gesundheitszustand, den Lebensumständen und den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission Veterinärmedizin. Core-Impfungen sollten regelmäßig aufgefrischt werden, sofern der Hund gesund ist und die Impfung gut verträgt.

Non-Core-Impfungen sollten bei Hunden individuell nach dem jeweiligen Expositionsrisiko erfolgen.

In Deutschland gibt es keine gesetzliche Impfpflicht für Hunde. Die StIKo Vet empfiehlt die Core-Impfungen gegen Staupe, Parvovirose und Leptospirose, da sie vor schweren und oft tödlich verlaufenden Erkrankungen schützen. Non-Core-Impfungen sind je nach Lebensweise und Risiko sinnvoll, zum Beispiel gegen Leishmaniose, Zwingerhusten, Lyme-Borreliose oder Canines Herpesvirus.

Bei Reisen ins Ausland ist eine gültige Tollwutimpfung vorgeschrieben. Die Erstimpfung muss mindestens 21 Tage vor der Ausreise erfolgt sein, da der Impfschutz erst nach Ablauf dieser Frist anerkannt wird. Auffrischungen sind rechtzeitig durchzuführen, damit der Eintrag im EU-Heimtierausweis durchgehend gültig bleibt. Erfolgt die Auffrischung nach Ablauf der Gültigkeit, beginnt die 21-tägige Wartefrist erneut.

Die StIKo Vet folgt dem Grundsatz „so wenig wie möglich, so oft wie nötig“. Die Grundimmunisierung beginnt in der achten bis sechzehnten Lebenswoche und wird im fünfzehnten Lebensmonat abgeschlossen. Auffrischungsimpfungen erfolgen in festgelegten Intervallen. Bei Staupe, Parvovirose, Hepatitis contagiosa canis und Tollwut beträgt der empfohlene Abstand drei Jahre. Bei Leptospirose und Parainfluenza ist hingegen eine jährliche Wiederholung empfohlen.

Wenn eine Impfung einmal versäumt wurde, ist es nicht zu spät, den Impfschutz nachzuholen. Der behandelnde Tierarzt entscheidet, ob eine Auffrischungsimpfung ausreicht oder ob Teile der Grundimmunisierung wiederholt werden.

Mithilfe eines sogenannten Titertests lässt sich feststellen, ob ein Hund noch ausreichend Antikörper im Blut hat und gegen bestimmte Krankheiten geschützt ist. Liegt der Antikörperspiegel über dem festgelegten Grenzwert, gilt der Hund als immun. Eine Auffrischungsimpfung ist dann zunächst nicht notwendig, und das Impfintervall darf verlängert werden. Ein Titertest ist für Staupe, Parvovirose und Tollwut aussagekräftig, da bei diesen Erkrankungen ein direkter Zusammenhang zwischen Antikörpertiter und Schutz besteht. Für Leptospirose ist die Bestimmung hingegen nicht zuverlässig.

Wie oft Hunde geimpft werden sollten, hängt häufig von der individuellen Lebenssituation ab. In der Tierarztpraxis vet4balance in Arnsberg legen wir Wert auf ganzheitliche Prophylaxe und eine Beratung, die den Gesundheitszustand sowie die Lebensumstände Ihres Tieres berücksichtigt. Gerne führen wir Impfungen Ihres Hundes in Arnsberg professionell an einem vereinbarten Termin durch.

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